Montag, 7. Dezember 2009

Verteidigung-selfdiscounting





defensivness = Abwehr


Verteidigung ist eine der schwersten Formen der Selbstabwertung und wie leicht, wie familiar, bekannt und automatisch das normalerweise läuft, erlebe ich in diesem Moment:  


es fühlt sich an wie eine süße Verlockung => der Wurf des Fehdehandschuhs, nimmst du ihn auf, oder lässt du ihn liegen und gehst  


oder wie der Frosch, der in die Milch fällt und strampelt in der Hoffnung, dass Quark draus wird.  


Menschen die schwer sind, können das Leichte nicht ertragen und umgekehrt.


Wenn zwei zusammentreffen, der eine leicht, der andere schwer, will der schwere den leichten schwer machen - sonst hält er den Unterschied nicht aus.  


Das Leichte ist immer flüchtig - schwer greifbar, nicht festzunageln, nicht dingfest zu machen - unerträglich für die, die Fakten lieben, das Richtige bevorzugen, die EINE Wahrheit befürworten etc.  


das Leichte wird sofort schwer, wenn es sich auf dieses Speil einlässt: das Leichte lässt sich etwas 'anhängen' ... was dranhängen macht schwer. Peng, kein Quark, sondern abgesoffen ist der Frosch.  


Ich merke es in meinem gelben Energie-zentrum, fast wird mir schlecht, es will sich was dranhängen, die Abwehr loszuschicken ist so normal, so üblich, verspricht sie doch Erleichterung: die Hoffnung, wieder leicht zu werden.  


Trugschluss .... gebe ich der Verlockung nach, wird es wie Blei an mir kleben, denn ich würde mich damit selber abwerten, in schwerster Form => Selbstbestrafung.  


Energetisch würde ich im folgenden die Schwere mit Mühe wieder loswerden ... die Mühe, die es jetzt kostet es anders zu machen, ist meine Aufmerksamkeit im Augenblick, der Moment der Entscheidung: mach ich, mach ich nicht. Der Automatismus ist dann keiner mehr, wenn wahrgenommen wird, etwa so: "ach, das mach ich ja..."


mit diesem 'aha' ist ein Geschenk verbunden: das Geschenk des Gefühls, eine andere Wahl zu haben. 


und nicht nur wird mir meine Wahl bewusst, wenn ich mich entscheide, mich nicht zu verteidigen für das, was andere in mir sehen, sondern dieses:


Ich bin nicht die Wahrnehmng der anderen!  
Der Unterschied zwischen leicht und schwer ist.  
Er ist ein Unterschied.


Mehr nicht.

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