Samstag, 28. Mai 2011

unsicherheit

sobald ich aufhöre zu schreiben,
geht das gequassel im kopf weiter,
aber
begleitet von unsicherheit -

gleichzeitig.

wieso?

ist das die Stimme, die ich nicht bin, die da von hinten hochkrault,
sich durchwurschteln will - wer spricht da?

mir geht es doch gut, in dem Augenblick, wer was ruft mich, ich sollte mich ....

also schreibe ich lieber weiter.

um 16:16!

ich sitze auf dem Sessel, wenig Platz drauf, weil Klamotten auch Platz haben wollen auf dem schönen Sessel, also mach ich meinen Arsch klein und wir teilen.

teilen - ich teile, womit, Messer, Hacke, Beil?
ne, dieses Teilen ist es nicht.
ich habe ein Ganzes, den Sessel, und ich sitze drauf und die Klamotten auch, dann sagt man das eben so, ich teile den Platz, du ein bisschen, ich ein bisschen.

wenn ich den ganzen Sessel haben will, müsste ich die Klamotten vorher runterschmeisen, nein, besser wegräumen, aufräumen, wegschmeißen, loswerden, dann hätte ich den Sessel ganz für mich alleine.

mache ich aber nicht, ich teile lieber.

und träume

von einem Haus mit großen Tisch - alle sitzen dran, essen trinken, quatschen
eine große Glastür, die ich auf und zu schieben kann, führt zum Garten, worin ... sich ein Pool befindet, denn vor oder nachher wollen wir schwimmen, Ballspielen im Wasser. Dann ist da noch ein großes Zimmer mit Kamin, vor dem Kamin liegt mein blauer Astro-teppich, die buten Seidenkissen liegen auf dem TK Zeichen des Tages - das mach ich immer morgens als erstes, die Kissen schieben, rücken, eine Weile verweilen auf dem Mondkissen, reinfühlen, in den Tag.

Mein Geliebter ist der Koch, ich schaue zu und schneide das Gemüse, für später.
und
mach schonmal den Wein auf.

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