Dienstag, 13. November 2012

Gott? Gott!

alles was ist, ist eine Bestätigung dessen, was wahr ist

Gott? Was ist das.

in der Vergangenheit haben wir gelernt an Gott zu glauben, wie man an den Weihnachtsmann glaubt;
es schadet ja nichts, an den Weihnachtsmann zu glauben, aber es ist eben 'glauben'. Umzu glauben, braucht es Überzeugung: Überzeugung ist eine Vorstellung, Idee, Konzept - kann sein, muss nicht; solange ich fest glaube dann 'ja' - sobald ich anfange zu zweifeln, fällt das Konzept, die Idee auseinander.

Der Weihnachtsmann verspricht, mir Geschenke zu bringen zu Weihnachten, wenn ich brav bin/war - so ist es auch mit Gott - er ist nett, wenn ich lieb bin, aber bestraft, wenn nicht; nur Gott ist eben immer da, der Weihnachtsmann nur zu Weihnachten.

So haben wir alle das gelernt - mehr oder weniger streng!?

mit diesem 'Glauben' muss unbedingt aufgeräumt, aufgehört werden, weil Gott keine Person ist, auch keine eingebildete, kein Objekt, kein Ding, kein Wesen, kein Konzept .... und es kann nur erkannt werden, weder intellektuell gewusst, noch geglaubt, nur erkannt und dann - tja, dann ändert sich die Welt, bzw. die Welt ändert sich nicht, aber die Wahrnehmung der Welt.

Die Welt, die physische, das Phänomen, alle Phänomene sind Bestätigungen für DAS.
Für WAS, na für das, was wir 'Gott' nennen, aber nicht wirklich wissen, was es ist.
Es wird viel beschrieben als Liebe (ist es auch) als das pure Sein, als Bewusstsein, Existenz etc.,
aber man kann es nicht fassen, solange man sich in diesen Gedanken aufhält.

Es gibt viele Hinweise, die mich auf die Spur geführt haben - das wichtigste ist, dass ich es wollte,
nichts anderes.

und dann passiert es einmal .... der Vorhang fällt, ohhhh. dann zieht er sich wieder zu, weil ... tja, es fehlt halt noch was, oder man könnte auch sagen: es schiebt sich wieder was dazwischen.

Was das alles ist, bedeutet, der Weg, die Reise - alles ist aufeinmal klar. Diese Klarheit zu wollen war für mich der Schlüssel: ich wollte keine 'second-hand' Erlebnisse, ich wollte es ganz bewusst und klar sehen, wissen.

und dann passiert es wieder und wieder, mit unterschiedlicher Intensität, mal mit einem leichten 'aha', 'ach so', aber es fühlt sich immernoch irgendwie 'fern' an.

und dann passiert es wieder, immer dichter, immer klarer: alles was ich wahrnehme IST die Bestätigung für DAS, worum es geht, für Gott, der kein Gott ist sondern das, was ist sich hinter dem Schleier verbirgt.

Die Zeit ist reif, dass alle das erkennen - dann kann auch der Papst in Pension gehen oder auch nicht...

Ich hatte oft das Gefühl, viele 'Leben' hinter Klostermauern verbracht zu haben, um 'Gott' zu dienen.

Viele glauben heute noch, dass es 'heilige Orte' gibt, 'heilige Wesen/Menschen' etc ....

.... wenn es eine Person Gott gäbe, würde ich sie schallend lachen hören.




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